Extra-hoher Scheitelpunkt von Wachstumshormonen mit cleverem Intervalltraining

25.04.2014

Intervalltraining braucht wenig Zeit, macht Sie fitter, hilft Ihnen, Fett zu reduzieren und fördert die Produktion anabolischer Hormone wie Testosteron und Wachstumshormonen. Was wollen Sie mehr? 

Ich kann Sie denken hören. Sie wagen es nicht, es laut zu sagen, aber die Leute von ErgoLog verstehen unser Geschäft. „Naja… noch mehr anabolische Hormone. Das wäre großartig…“

Und natürlich ist das möglich. Dank Sportwissenschaftlern des Wingate Institue in Netanya, Israel, haben wir herausgefunden, wie Sie die positive Auswirkung von Intervalltraining auf das Hormongleichgewicht weiter optimieren können.

Die Israelis veröffentlichten im Journal of Strength & Conditioning Research die Ergebnisse eines Experiments, an dem 12 Handballspieler von 17 bis 25 Jahren teilgenommen hatten. Bei zwei Gelegenheiten machten die Testpersonen Intervalltraining auf einem Laufband, bestehend aus vier Sprints. Sie liefen eine Gesamtstrecke von 1 000 Metern und hatten 9 Minuten Pause zwischen den Sprints.

Der Unterschied zwischen den zwei Intervalltrainingseinheiten war die Länge der Sprints und die Dauer der Pausen. Einmal wurden die Pausen länger, je weiter das Training voranschritt; Beim anderen Mal wurden die Pausen kürzer.

Während des ersten Intervalltrainings begannen die Tester mit einem 100-m-Sprint, 2 Minuten Pause, gefolgt von einem 200-m-Sprint, 3 Minuten Pause, dann ein 300-m-Sprint, 4 Minuten Pause und abschließend ein 400-m-Sprint (zunehmende Distanz). 

Beim zweiten Mal machten es die Handballspieler anders herum. Sie begannen mit einem 400-m-Sprint, 4 Minuten Pause, gefolgt von einem 300-m-Sprint, 3 Minuten Pause, dann ein 200-m-Sprint, 2 Minuten Pause und abschließend ein 100-m-Sprint (abnehmende Distanz).

Während des Intervalltrainings und dann eine Stunde danach analysierten die Forscher das Blut der Athleten. Dadurch fanden sie heraus, dass die abnehmende Distanz zu einem stärkeren Anstieg des Milchsäurespiegels und Wachstumshormonspiegels geführt hatte (Strukturformel von Wachstumshormonen hier gezeigt).

Die Produktion von Cortisol, Testosteron, IGF-1 und IGF-BP-3, den Entzündungsproteinen Interleukin-6 und Interleukin-1-beta und des Entzündungshemmers Interleukin-1-Rezeptorblocker stiegen alle als Folge des Intervalltrainings, aber der Anstieg war der gleiche bei allen Arten des Trainings.

Die Forscher fragten die Athleten außerdem, wie ermüdend sie das Training empfunden hatten, das sie absolvierten. Hier entdeckten die Israelis, dass die Tester das abnehmende Distanztraining etwas weniger ermüdend fanden.

Et voilà! Schneller ansteigende Hormonproduktion sogar mit weniger Aufwand.

Quelle:
J Strength Cond Res. 2011 Aug;25(8):2161-9.

Dieser Artikel auf Englisch:
Extra high growth hormone peak with clever interval training